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Wie aufmerksam bist du?

Was bedeutet Aufmerksamkeit für dich?

 

 



Ist Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Fokus das gleiche? Was heißt es überhaupt achtsam zu sein?

Wie achtsam geht’s du durch die Welt? Wie achtsam machts du deine Arbeit. Bist du auch immer vertieft, machst mehre Dinge gleichzeitig. Im besten Fall telefonierst du, beantwortest noch Mail und trägst dann noch die Termine für deinen Chef ein.

Oder noch ein gutes Beispiel aus dem Hotel: Du stehst an der Rezeption, ein Gast kommt und möchte etwas fragen. Gleichzeitig kommt der Chef möchte etwas und der Gast von Zimmer 357 ruft dich an. Was machst du? Im Hotel wirst du darauf trainiert alle Dinge gleichzeitig zu Händeln. Du wirst im Idealfall auf Schnelligkeit trainiert. Du weißt in Sekundenschnelle zu präzisieren was ist wichtig und was weniger wichtig. Als erstes sagst du dem Gast vor dir das du schnell den Anruf entgegennimmst. Davor gibst du deinem Chef zu verstehen das du später kommst und dann hörst du dir im Idealfall an was der Gast möchte oder verbindest ihn weiter.

Achtsamkeit hat auch was mit dir zu tun. Wie achtsam bist du im Alltag. Ich musste erst wieder lernen, die Dinge eins nach dem anderen zu tun. Denn wenn du alles auf einmal machst schleichen sich Fehler ein. Doch ist das schlimm? Ich glaube nicht. Jeder macht Fehler, doch im Laufe meiner Zeit habe festgestellt, dass man schneller vorankommt indem man eine Aufgabe nach der anderen macht. Dabei bist du präsent in deinem aktuellen tun und lässt dich nicht ablenken. Wenn du das fertig hast fange mit dem nächsten an.

Achtsamkeit begegnet dir in allen Bereichen deines Lebens wieder. Beim Autofahren, in der Schule, bei der Arbeit, in der Kommunikation. Gerade im Dienstleistungsbereich ist es das A und O achtsam zu sein. Auch in der Kommunikation ist es hilfreich achtsam zu sein. Ebenfalls in Beziehungen. Denn je achtsamer du deiner Partnerin oder deinem Partner zuhörst desto wertvoller kann es für den anderen sein.

Beim Meditieren zum Bespiel geht es nicht darum einfach nur sich hinzulegen und nicht mehr zu denken. Es geht in keiner Meditation darum! Bei jeder Meditation konzentrierst du dich auf deinen Atem. Durch das Einatmen und Ausatmen kommst du vom Kopf automatisch in den Körper. Du merkst förmlich wie du irgendwann gar nichts mehr denkst. Du fängst an im hier und jetzt zu sein. Musik ist ebenfalls nebensächlich. Es spielt auch keine Rolle wo du bist. Sobald du dich auf deine Atmung konzentrierst beruhigt es dich. Du fängst an dich zu entspannen. Du kannst förmlich spüren wie die Anspannung aus deinem Körper weicht. Mehr und mehr versinkst du tiefer und tiefer. Das ist Übung. So wie du auch im Sport Muskeln trainierst so trainierst du auch das. Probiere es aus.

Du kannst überall meditieren in der U-Bahn und im Bus. Heute laufen wir alle mit unseren Kopfhörern und IPhone durch die Welt und das sorgt dafür, dass wir immer abgelenkt sind. Hast du dich ernsthaft mal wieder hingesetzt und warst einfach achtsam mit dir? Was passiert? Hörst du deinen Herzschlag? Deine Atmung? Hörst du oder spürst du das überhaupt? In der heutigen Zeit verlernen wir die Dinge so schnell was ich echt schade finde.

Training von Achtsamkeit ist im Endeffekt nichts anderes als seine Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse anderer zu richten. Das war der oberste Grundsatz, den ich in der Gastronomie gelernt habe. Heute weiß ich es ist das größte Geschenk überhaupt, denn es sorgt dafür das ich gut verkaufen kann. Oder beim Meditieren eine besondere Wahrnehmung von einem Selbst, also ein Bewusstseinszustand. So habe ich es in Indien erfahren.

Der wahre Wert wird gemessen an der Steigerung der Aufmerksamkeit. Was du im Leben bekommst, ist zweitrangig, wichtig ist, was du wirst, während du es erhältst.

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