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Würde die Natur sich für uns Menschen verbiegen? Wieso tun wir es dann?

Sich für andere verbiegen

 

Sich authentisch positionieren mit seiner Selbstständigkeit wie geht das?

Zu welchem Grad ist Anpassung nun gut? Sicher in gewissen Situationen passen wir uns immer an. Wir wissen wie man sich in einem Restaurant verhält und wie man sich in der Öffentlichkeit bewegt mit guten Manieren. Das ist in gewissem Masse auch eine Art der Anpassung. Doch was mir sehr aufgefallen ist, wir passen uns auch an mit Zielen. Ich habe schon viele Workshops besucht über das Thema Ziele und Zielfindung und wie ich diese erreiche. Und manchmal gab es Ziele von anderen die klangen großartig, ähnelten sich meiner Vorstellung und man neigt dazu diese zu übernehmen? Manche Ziele treten ein manche nicht.

Doch wie findet man heraus was sind sein ganz persönliches Ziel ist? Nicht die Ziele des Trainers, eines Coachs, von Eltern von Freunden. Ich habe erst angefangen 2015 mir wirklich konkret Ziele schriftlich zu setzen. Ich hatte sie sonst im Kopf und das waren meist kurzfristige. Ich habe nie länger geplant, denn aus Erfahrung kam es immer anders als gedacht. Ich hatte auch Träume die so groß waren, dass sie mir selbst Angst machten. Dazu habe ich gelernt das sind deine Unerreichbaren Ziele und das ist spannend, wann immer ich ein tief hatte, gefallen war, etwas zu scheitern drohte und ich dran war zu verzweifeln, habe ich immer zuerst an mein unerreichbarstes Ziel gedacht und dabei ist mein Wille wieder gestiegen, ich habe mich dann immer gefragt was die Menschen wohl in dieser Situation getan hätten die ich am meisten bewundere und dann kamen mir neue Ideen und Lösungen.

Erst später habe ich dann gelernt wie man die Ziele richtig formuliert. Doch erst jetzt habe ich begriffen ein Ziel haben, es aufschreiben und dann glauben es zu erreichen ist etwas anderes, als ein Ziel zu haben das du dir so klar vorstellen kannst das du es in deiner Vorstellung für einige Minuten halten kannst. Du fühlst es, du kannst es ganz genau sehen, du bist so begeistert das deine Augen zu strahlen beginnen sie leuchten förmlich. Es löst förmlich Glücksgefühle aus und dass immer wieder, wenn du es dir vorstellst. Dann so weiß ich jetzt für mich ist es ein Ziel, das ich wirklich will aus tiefstem Herzen. Doch das muss man lernen. Warum erzähle ich dir das, ich habe meine Ziele ständig geändert denn ich hatte nie dieses tiefe Gefühl der Begeisterung. Ich habe dafür gebrannt, doch im nächsten Moment war es dahin. Also dachte ich mir, Moment ist das wirklich mein Ziel oder das von jemand anderem. Ich habe so gelernt zu überprüfen ist das etwas, dass ich wirklich will oder nicht.

Gerade in den letzten Monaten habe ich herausgefunden, dass ich mich im Laufe meines Lebens sehr angepasst habe. Ich habe dabei mich etwas verloren und Vieles ausgelebt weil es anderen gefallen hat, die Idee hat mich begeistert, wurde umgesetzt und nach kurzer Zeit habe ich festgestellt das bin ich nicht. Das passt nicht zu mir. So ging es mir immer in der Arbeitswelt zumindest. Bis ich dann etwas gefunden habe was mir liegt. Gesundheit war es schon immer, Essen und Kulinarik auch. Es entstand die erste Idee mit Ayurveda. Also begann ich mich dahin gehend auszurichten. Es wurde Ernährungs- und Veränderungscoach. Doch war ich nicht ganz glücklich damit.

Ich war letztes Jahr auf einem Seminar für Positionierung. Da habe ich gelernt wie man seine Nische findet, sein Business so klar auf den Punkt bringt, dass man jemanden innerhalb von 30 Sekunden im Aufzug sagen könnte was mein Geschäft beinhaltet. Doch so klar war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Der Trainer lies auch verlauten: Mit Positionierung sollte man sich solange befassen, jeden Tag bis man seine gefunden hat. Die so klar und aussagekräftig ist, dass dein Gegenüber genau weiß was du machts.

Jetzt mal Hand aufs Herz, jeder beginnt doch seine Selbstständigkeit mit der ersten Idee und feilt immer wieder daran? Wahr oder Wahr? Ja genau und das ist Positionierung. Ich habe somit viel an meiner Positionierung gefeilt bis sie rund war.

Klar wenn man von einem Umfeld umgeben ist, das skeptisch dem gegenübersteht, dass man nun seinen angeblich sicheren Job aufgibt und seine Selbstständigkeit startet in einen Neuen Bereich, in dem ich wie jeder andere Unternehmer, die unternehmerischen Fähigkeiten erst lernen muss probiere ich doch die Dinge aus. Bis ich weiß was mir gefällt. Denn nur so kann ich ja auch sicherstellen ob es mir gefällt und ob ich auch nach Wochen noch dafür brennen. Doch kommt es auch vor das man in der Positionierungsphase Abstecher macht. Sich in anderen Dingen verliert oder gar neue Begabungen und Fähigkeiten entdeckt und sich fragt vielleicht ist es doch eher das oder das. So erging es mir. Klar waren dann alle in meinem Umfeld verwirrt. Was macht die Anja da denn? Das geht doch nicht. Doch das waren deren Ängste nicht meine. Ich kann für mich sagen ich bin jedem Impuls nach gegangen und habe so für mich entdeckt was mir wirklich Spaß und Freude macht. Und jetzt wo ich die Nische für mich gefunden habe kann ich sagen jetzt ist Arbeit keine Arbeit mehr. Doch diese Phase in der Positionierung ist doch auch wichtig, die trägt schließlich dazu bei, dass man sich kennen lernt als Mensch, als Unternehmer. Wo will man hin, wofür soll das Unternehmen stehen. Ich war erstaunt, dass die Menschen um mich herum so verwirrt waren, denn schließlich hat mein Prozess nur 6 Monate gedauert. Die Findungsphase wie ich sie nenne. Ich habe viel probiert und ich habe es auch kommuniziert einfach um zu sehen was passiert, denn nur wenn ich etwas ausprobieren werde ich später wissen ob es das Richtige ist oder nicht. Nur darüber zu reden hilft mir nicht weiter.

Dies sind dann die Kämpfe, die vor uns stehen um uns ins Wachstum zu bringen, jeder kennt diese. Menschen verunsichern dich in dem sie sagen so kannst du das nicht machen. So geht das nicht. Da weiß doch gar keiner was du machst. Doch für die Selbstständigkeit gibt es keinen Schritt für Schritt Anleitung. Für die perfekte Positionierung auch nicht. Die Devise ist. Tun und hinein fühlen wie es dir damit geht. Nur dir sonst niemandem. So ist es auch mit den Eltern, die bekommen auch keine Anleitung zur Geburt ihres Kindes wie das Kind genau funktioniert. Wahr oder wahr?

Wie kommst du in irgendeinen Aspekt des Lebens hinein?

Geh aus deiner Komfortzone und beginne Dinge zu tun, die du nicht getan hast. Stelle dann fest wie es sich für dich anfühlt und wenn es für dich nicht passt korrigiere solange bis du dich gut damit fühlst. Dabei ist es deine Reise.

Einfach richtig? Das gibt es nicht, denn was sich für dich gut anfühlt kann sich für den nächsten scheiße anfühlen.

Drück weiter, baue weiter, trainiere weiter, mach weiterhin die unbequemen Dinge, denn ein Haus wir auch nur Stein für Stein gebaut und so ist es auch mit deinem Geschäft. Oder tue nichts und bleibe für den Rest deines Lebens in der gleichen Situation, dann wirst du zu denen gehören, die immer Reden doch nie was ausprobieren oder wagen. Dann wirst du nie wissen wie es sich anfühlt und ob es gut ist oder nicht. Nur du allein kannst diese Wahl treffen. Doch vergiss nie dich dabei zu fragen, wie du dich fühlst und das war der entscheidendste Punkt, den ich bei all den Dingen vergessen hatte.

 

Wie fühle ich mich dabei? Wie geht es mir mit dieser Entscheidung?

 

 

Ich stelle immer wieder fest das wir das fühlen verlernt haben. Immer ist alles beherrscht von Kopf/Verstand. Oder wie siehst du das?

Nur du kannst wissen, was sich für dich richtig anfühlt oder nicht. Welche Türe würdest du nun wählen?

 

Was wählst du? Gefühl oder Verstand?

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